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Die 5 Erfolgsregeln für ihre Aktienanlage während unruhigen Zeiten

Läuft es an den Kapitalmärkten positiv, freuen wir uns und denken, dass es so weiter gehen kann. Doch der Kapitalmarkt ist keine Einbahnstraße und verhält sich oft überraschend anders als gedacht. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und das Portfolio rauscht in die Tiefe. Wer darauf nicht vorbereitet ist, trifft aus der Emotion heraus falsche Entscheidungen, die am Ende viel Geld kosten.

Damit Ihnen das nicht passiert, geben wir Ihnen die 5 Erfolgsregeln für diese unruhigen Zeiten an die Hand.

Allen die lieber schauen, als lesen, empfehle ich mein YouTube Video zu diesem Thema:

1. Vertrauen Sie auf den langfristigen Aufwärtstrend bei Aktien


Schaut man sich die langen historischen Wertentwicklungen diverser Aktienindizes an, sehen wir, dass trotz zeitweiliger Einbrüche der Trend ganz klar nach oben weist. Selbst jahrelange Einbrüche erscheinen im Rückblick als kleinere Korrekturen. Es sei kaum sinnvoll anzunehmen, dass sich dieser Aufwärtstrend bei Aktien grundlegend ändern wird. Schließlich verbrieften Aktien die Teilhabe am Produktivkapital. Und da seit Jahrzehnten global immer mehr Menschen daran mitarbeiten, wächst dieses Kapital weiter und weiter. Der Faktor Zeit ist also ganz wesentlich für den Anlageerfolgt, denn die Zeit senkt das Risiko sogar bis auf null.


2. Kennen Sie Ihren Zeithorizont und bleiben Sie dabei

Wer erfolgreich Geld anlegen will, sollte einen vernünftigen Zeithorizont wählen. Bei einer Anlage mit Schwerpunkt auf Aktien sind mindestens zehn Jahre ein guter Schwellenwert. Das sei vielen Anlegern klar, doch wenn es an den Börsen zu wackeln beginnt, schwenken die meisten zu einer (sehr) kurzfristigen Betrachtung über. Dann zählt, was gestern passierte und morgen wohl geschehen wird. Deshalb: Werden Sie sich vor Ihrem Investment klar, mit welchem Zeithorizont Sie an die Sache herangehen – und erneuern Sie innerlich immer wieder Ihren Entschluss. 

3. Akzeptieren Sie Korrekturen am Aktienmarkt als unvermeidlich

Erinnern Sie sich noch an die Dotcom-Blase im Jahr 2000? Oder an die Finanzkrise im Jahr 2008? Damals dachte man fast, die Welt stehe vor dem Untergang. In der Tat waren das ausgewachsene Bärenmärkte, in denen Anleger viel Geld verloren haben, weil sie sich und ihre Emotionen nicht im Griff hatten.

Wären sie dabeigeblieben, stünden ihre Depots nun ordentlich im Plus. Wer im Juni 2022 auf einen Chart des S&P 500 schaut, erkennt: Der Index steht inklusive Dividenden erheblich höher als vor dem Hoch vor der Finanzkrise. Das Beste ist daher, kleinere oder größere Korrekturen als unvermeidlich hinzunehmen. Übrigens: wer den Mut und das Geld hat in solchen Phasen nach zu investieren, hat langfristig die Chance auf eine Mehrrendite.

4. Ignorieren Sie Nachrichten und Meinungen


In der aktuellen Gemengelage sind Zeitungen und Online-Portale voller schlechter Nachrichten und düsterer Einschätzungen der Zukunft. Hinzu kommen die unvermeidlichen Marktschreier, die mit reißerischen Untergangprognosen ihren Lebensunterhalt verdienen. Unser dringender Rat an alle, die nicht professionell Geld anlegen: Ignorieren Sie diese Quellen, soweit es Ihnen möglich ist! Zum einen hat die Börse diese Informationen vermutlich längst berücksichtigt, zum anderen werden Sie dadurch lediglich verwirrt und verunsichert. Bei Investments von Privatanlegern gilt: Weniger (Information) ist oft mehr.

5. Passen Sie Ihr Portfolio an veränderte Umstände an


Haben Sie nun den Eindruck, wir seien Anhänger von ‚Augen zu und durch‘? Darauf antworten wir mit einem entschiedenen ‚Jain!'“. Mit ‚Ja‘, wenn Ihre Strategie bei der Geldanlage zu Ihrer Lebenssituation sowie Ihren Zielen und Möglichkeiten passt. Dann sollten Sie sie weiterverfolgen, denn die Chancen, Ihr Ziel zu erreichen, sind höher, als wenn sie ständig hin und her wechseln. Mit ‚Nein‘, wenn sich Ihre Lebensumstände ändern, etwa zum Beginn des Ruhestands oder natürlich dann, wenn sich die Portfoliostruktur durch die Marktturbulenzen verändert hat. Dann ist die beste Zeit, sein Portfolio im Rahmen eines Rebalancing zu justieren.

Blenden Sie die Schwarzmalerei aus

Langfristig steigen Aktien. Das ist schwer zu erkennen, wenn man in Zeiträumen von Wochen und Monaten denkt. Aber wenn man sich einen mehrere Jahrzehnte umfassenden Chart eines breiten Aktienindex ansieht, erkennt man den Aufwärtstrend.

Starke Rücksetzer waren in der Vergangenheit nichts als günstige Kaufgelegenheiten, um in den Folgejahren umso höhere Renditen einzufahren. Auch 2022 ist die Weltwirtschaft nicht irreparabel beschädigt. Darum wird es dieses Mal mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch so sein. Das genaue Timing ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass man investiert.

Und merken Sie sich eine weitere Regel: „Bärenmärkte machen die Leute reich.“

Häufige Fragen

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