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ET-WAS? ETF-Fonds!

Woher kommen ETFs?

ETFs sind in aller Munde, doch was hat es mit diesem Finanzvehikel eigentlich auf sich?

ETFs sind die beste Erfindung der Finanzindustrie in den letzten Jahrzehnten. Genauer gesagt war es die Produktidee von John Bogle, dem Gründer des US-Fondsanbieters Vanguard. Seine Idee ermöglichte den Anlegern erstmals einen einfachen und vor allem kostengünstigen Zugang zu den Aktienmärkten weltweit. Anfangs wurde er für seine Idee ausgelacht, heute weiß man, dass es die Börsen bis heute nachhaltig geprägt hat. Vanguard wurde durch ihn nach Black Rock zum zweitgrößten Vermögensverwalter der Welt.

Bogle starb im Januar 2019 und folgender Satz fasst das Prinzip der ETFs sehr gut zusammen und wurde zur absolut treffenden Aussage von ihm:

„Suchen Sie nicht die Nadel, kaufen Sie den Heuhaufen!“

John Bogle

Was sind ETFs?

Eine andere Bezeichnung für ETFs sind auch passive Indexfonds. Passiv weil man keinen aktiven Fondsmanager anstellt, der sich eine Meinung bildet und dann die Portfolien oder den Fonds entsprechend steuert und für dieses Bemühen entsprechend bezahlt werden will.

Der Begriff setzt sich aus dem englischen

  • Exchange (=Börse)
  • Traded (=gehandelt)
  • Funds (=Fonds)

zusammen. Also ein börsengehandelter Indexfonds.

ETFs beschäftigen keinen Fondsmanager, sondern haben einen einzigen Job, nämlich einen bestimmten Finanzindex, wie z.B. den DAX einfach abzubilden. Steigt der DAX, sollen die ETFs mitsteigen, fällt der DAX, sollen die ETFs mit fallen. Das Wichtige ist, dass ETFs dies zu einem Bruchteil der Kosten von klassischen, aktiv gemanagten Fonds tun. Deswegen sind ETFs meiner Meinung nach die besten Produkte, um kosteneffizient und einfach ein breit gestreutes Portfolio abzubilden.

Wie funktionieren ETFs?

ETFs machen im Grund nichts anderes als ein Foto von einem Index, d.h. sie versuchen einen Index 1:1 abzubilden.

Im Detail bedeutet das, dass ein Computerprogramm mit vordefiniertem Anlage-Algorithmus die Nachbildung des entsprechenden Index steuert.

Nehmen wir als Beispiel den S&P 500. Der S&P 500 oder ausgeschrieben Standard & Poor’s 500 ist einer der meistbeachteten Aktienindizes der Welt. Er beinhaltet die Aktien der 500 größten börsennotierten US-amerikanischen Unternehmen. Steigt nun der  S&P 500 um 6 Prozent, dann steigt auch der ETF um 6 Prozent. Fällt der Börsenkurs, sinkt auch der Kurs des ETF um den entsprechenden Wert.

Wie kann man mit ETFs Vermögen aufbauen?

Immer mehr Anleger lösen sich von dem Irrglauben, dass gerade bei der Geldanlage gelten soll: Qualität hat Ihren Preis.

Richtig ist: Gerade die Kosten einer Geldanlage sind ausschlaggebend für den Anlageerfolg – je niedriger, desto besser.

Die Sensibilisierung der Anleger für das Thema Kosten rücken die ETFs zunehmend in den Vordergrund. Als Instrument für den langfristigen Vermögensaufbau kommen die niedrigen Gebühren sehr stark zum Tragen.

Der MSCI World Index, eine weltweit diversifizierte Aktienanlage, hat von Ende 1969 bis zum 31. Mai 2016 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 7,7 Prozent erzielt. Diese wurde für die Beispiele zugrunde gelegt und jeweils um die anfallenden Kosten reduziert (siehe Grafik):

Entwicklung ETF
Auswirkung der Kosten auf die Altersvorsorge


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