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Freiburg

Negativzinsen

Wenn Sparen Geld kostet – wie negative Zinsen das Vermögen von Sparern aufzehren

Sparbuch
Das Sparbuch hat ausgedient

Deutsche Sparer verlieren mehr als einmal Lettland

Christine Lagarde, EZB-Chefin, mahnt an, dass es dringend an der Zeit sei, das eigene Sparverhalten zu überdenken. Der Verlust, den sich die deutschen Sparer durch ihr Sicherheitsdenken bescheren liegt bei der jährlichen Wirtschaftsleistung Lettlands.

Dass die EZB 2014 für Banken einen negativen Einlagezins auf kurzfristig bei der EZB hinterlegtes Geld eingeführt hat, hat für Sparer weitreichende Konsequenzen hervorgerufen. Eigentliches Ziel der Negativverzinsung solcher Einlagen von Banken war es, diese dazu zu bewegen, ihr Geld in Form von günstigen Krediten dem Markt zur Verfügung zu stellen, um Investitionen anzukurbeln. Die Folge dessen ist nun aber, dass Sparer ihr Geld verlieren.

Die an die EZB zu entrichtenden Negativzinsen werden nämlich von den Banken an ihre Kunden weitergegeben. Häufig tragen die Abzüge dann allerdings nicht den Namen Spar- oder Negativzins, sondern werden als Verwahrentgelt bezeichnet.

Dies klingt weniger abschreckend, bezeichnet aber genau denselben Sachverhalt. Negativzinsen bezahlen zu müssen bedeutet für den Verbraucher in letzter Konsequenz, dass sich sein Kapital nicht vermehrt, sondern sich so lange um den Negativzinssatz verringert, wie er sein Erspartes auf seinen Bankkonten angelegt lässt. Überwiegend betroffen sind hiervon bisher wohlhabende Verbraucher deren Sparsummen 100.000 € oder mehr betragen und Kunden, die Neuverträge bei Banken abschließen. Häufig lassen Banken ihre Kunden hierzu explizite Vereinbarungen unterzeichnen, es kann allerdings auch vorkommen, dass Negativzinsen unter dem Deckmantel von Kontoführungs- und Verwaltungskosten erhoben werden.  

Negativzins
Kapitalverlust durch Negativzinsen oder „Verwahrentgelte“

Man sollte als Kunde also gerade bei Abschluss neuer Verträge genauestens prüfen, ob die Bank für das eigene Konto Negativzinsen einstreicht.

Darüber hinaus gilt es grundsätzlich für alle Sparer zu beachten, dass nicht nur Negativzinsen die künstlich durch Banken erhoben werden, sondern auch der negative Realzins am Ersparten zerren. Als negativen Realzins bezeichnet man die Differenz, die zwischen dem Nominalzins und der Inflation liegt. Kurz erklärt bedeutet das, dass jeder – unabhängig vom Betrag seiner Kontosumme – inflationsbedingt Geld verliert, solange das Kontoguthaben nicht höher als mit dem Inflationssatz verzinst ist. Leider ist dies heutzutage der Regelfall.

Welche Optionen gibt es für Anleger?

Da sich für die nähere Zukunft keine Änderung der Zinspolitik der EZB abzeichnet, sondern eher von einer Verschärfung der Bedingungen für Sparer auszugehen ist, sollte man sich nach neuen Möglichkeiten, sein Geld anzulegen, umsehen.

Eine gute Strategie für Menschen die langfristig sparen und ihr Vermögen aufbauen möchten ist es, ihr Geld zu investieren. Denn entgegen aller Mythen über die Komplexität und das Risiko das die Geldanlage am Markt mit sich bringen soll, gibt es inzwischen tolle Möglichkeiten, bei geringem Risiko gute Renditen zu erzielen.

Wer sein Geld also zu geringem Risiko gewinnbringend anlegen möchte, sollte für sich die Möglichkeit in Betracht ziehen, in ETFs zu investieren. Denn die sogenannten „Exchange Traded Funds“ bilden ganze Marktindizes ab. Das hat den Vorteil, dass die Risikostreuung sehr hoch und das Anlagerisiko gering sind.

Außerdem haben ETFs nur geringe Kosten und eignen sich auch für kleine Vermögen oder Menschen, die mit einem Sparplan beginnen möchten ihr Vermögen aufzubauen. 

Bezahlen Sie Strafzinsen?

Verschaffen Sie sich eine erste Orientierung in dieser herausfordernden Situation und klären Sie dabei Fragen wie:
Ist es möglich, das Ersparte trotzdem gut anzulegen?
Was ist bei der Geldanlage zu beachten?
Welche Anlagemöglichkeiten passen grundsätzlich zu mir?
Mit welchen Risiken muss ich bei Geldanlagen rechnen?
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