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Angst vor der Volatilität am Aktienmarkt? Was man dazu wissen sollte!

Wie sich die aktuellen Geschehnisse auf den Aktienmarkt auswirken und was nun die beste Handlungsstrategie ist.

In diesen Tagen stehen Anleger vor einer Reihe von Herausforderungen, denn die Aktienkurse schwanken sehr stark. Inflationsängste, die Situation in der Ukraine und andere Faktoren tragen zu einer starken Volatilität am Aktienmarkt bei. Selbst wenn man kein Neuling beim Investieren ist, kann das für den ein oder anderen schwer zu ertragen sein.

Ohne Kristallkugel ist es unmöglich vorherzusagen, wie viele weitere Wochen der Volatilität auf uns Anleger zukommen werden und ob die Aktienmärkte in einen Bärenmarkt eintauchen werden oder nicht.
Aber es gibt einige Dinge, die ich über die Volatilität an den Aktienmärkten weiß – nämlich, dass die richtige Einstellung einem helfen kann, sie zu überstehen. Dazu muss man sich aber Wissen über die Funktionsweise von Aktienmärkten aneignen und lernen, in diese zu investieren.

Deshalb starte ich auch gleich mit einem aktuellen Video von Prof. Heri von der Universität Basel, der uns entlang der Aktienmarkthistorie aufzeigt, dass sich Geschichte wiederholt und es wenig Sinn ergibt aufgrund der Nachrichtenlage in Panik zu geraten.

Der Aktienmarkt im Spiegel der Geschichte

Langfristige Anlagestrategie entscheidet über Erfolg!

Schwarze Schwäne – so nennt man an der Börse unerwartete Ereignisse mit gravierenden Folgen. Sowohl Corona als auch der Ukraine-Krieg waren schwarze Schwäne, welche die Börse in der jüngsten Zeit erschütterten.

Mit welcher Strategie können Anleger gut durch die Krise kommen?

Dazu wurden wir im wirtschaft tv Börsentalk von Börsenkorrespondent Mick Knauff interviewt. Ein Gespräch darüber, wie sich die Aktienmärkte erfahrungsgemäß in unruhigen Zeiten verhalten, welche Investitionen sich üblicherweise als krisenfest erweisen und welche Relevanz eine gelassene Reaktion des Anlegers auf schwankende Kurse hat.

Der typische Investor…macht alles falsch

Viele Anleger dürften es kennen: Sobald eine Aktie oder ein Aktien-ETF gekauft ist, schaut man regelmäßig ins Depot und geht mit der Erwartungshaltung heran: Jetzt, da man sich die Aktie/ETF ins Depot geholt hat, soll sie gefälligst auch steigen. Tut sie es nicht oder fällt sie gar, tendiert man dazu, nervös und ungeduldig zu werden. Was folgt, sind emotionsgetriebene und meist wenig rationale Entscheidungen. 

Das Grundproblem: Eine Aktie/ETF zu kaufen, ist in der Regel relativ leicht. Sich von ihr zu trennen, ist oft überraschend schwierig. Und wenn doch, tappt man oft in die klassische Falle und neigt zu hastigen Zu- und Verkäufen. Warum? Weil der Markt einem heute einen neuen Aufwärtstrend und morgen wieder einen Abwärtstrend vortäuscht. Warum diese Vorgehensweise zu keinem Erfolg führt, habe ich im folgenden Video erzählt.

3 wichtige Punkte, die man auf dem Radar haben sollte

Auch wenn ich dafür bekannt bin keine Prognosen für die Zukunft zu geben, habe ich natürlich eine Meinung. Bereits Anfang des Jahres habe ich in dem ersten Investor-Letter geschrieben, dass dieses Jahr wahrscheinlich nicht an den Erfolg des letzten Jahres anknüpfen wird und wir davon ausgehen müssen, dass es das ganze Jahr sehr unruhig bleiben wird. Deshalb möchte ich Ihnen noch mal 3 wichtige Punkte mitgeben, die Sie auf Ihrem Anlage-Radar haben sollten.

1. Volatilität ist eigentlich normal

Es braucht keinen großen Konflikt, um Aktienmärkte in den Korrekturmodus zu schicken. Es gibt zahlreiche Faktoren, die Aktienmärkte schnell fallen lassen können, und es ist keineswegs das erste Mal, dass Investoren harte Wochen durchstehen müssen. Tatsächlich ist die Volatilität an den Aktienmärkten so normal, dass viele Anleger sie einfach abtun können. Wenn Sie nicht zu ihnen gehören, ist das verständlich, aber Sie sollten sich mit der Tatsache trösten, dass Marktschwankungen häufig vorkommen.

2. Fallende Aktienwerte können Kaufgelegenheiten bedeuten

Wenn der Wert von Aktien sinkt, kann es entmutigend sein, zu sehen, wie der Wert des eigenen Portfolios sinkt. Gleichzeitig können sinkende Aktienkurse aber auch neue Kaufgelegenheiten eröffnen. Wenn man Cash-Reserven auf der Seite hat, könnte jetzt ein guter Zeitpunkt sein, um günstig in den Markt nachzukaufen.

Bedenken Sie aber, dass es zwar eine gute Idee sein kann, in Zeiten von Börsenturbulenzen in Aktienmärkte zu investieren, dass es aber in der Regel kein guter Zeitpunkt ist, sie zu verkaufen. Wenn man Aktien verkauft, wenn sie am Boden sind, macht man dauerhafte Verluste. Es ist also in Ordnung, sein Portfolio aufzustocken, aber bei den bestehenden Anlagen sollte man den Kurs beibehalten.

3. Diversifizierung kann Sie durch eine schwierige Phase bringen

Wenn der breite Markt in Turbulenzen gerät, kann eine breit gefächerte Mischung von Anlagen das Ausmaß, in dem das Portfolio Schaden nimmt, minimieren.  Das lässt sich zum Beispiel perfekt mit Indexfonds/ETFs umsetzen, da man mit diesem Instrument Märkte breit gestreut abbilden kann, so wie wir es unseren Anlegern empfehlen. Auf diese Weise kann man mit einer einzigen Investition einen Anteil an vielen verschiedenen Unternehmen besitzen.

Häufige Fragen

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Weitere interessante Beiträge:

Wenn Sie mehr über verschiedene ETFs erfahren möchte, empfehle ich Ihnen einen Blick auf die verschiedenen Blogbeiträge zu werfen. Des Weiteren finden Sie in der Mediathek all meine Videos zu den verschiedenen Themen.

Falls Sie noch weitere Fragen zu Dienstleistung von mir als unabhängiger Honorarberater haben, schauen Sie doch mal bei den häufigen Fragen vorbei, oder kontaktieren Sie mich sehr gerne.

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